Blutige Jahre

 

Ref.:

Winterkaltes Töten,

ein neues Jahr beginnt.

Blutrote Sommersonne,

Gestank im Abendwind.

Bunte Frühlingswiesen,

wo Scheiterhaufen brennen.

Herbststürme im Fäulnisduft,

blutige Jahre, Tränen rinnen

 

Die Bestie setzt die letzten Schritte -

Der Erdenwurm am Abgrund des Verstands

Sucht die Waffen, zu erlegen,

jenen der nicht sterben kann

 

Wo Größenwahn die Keime treibt,

wächst die Blüte – neuer Krieg

wenn Hass die Toleranz besiegt

sind es Vorboten einer dunklen Zeit

  

Die Bestie will leben, will lieben und wird doch nie ein Mensch

Der Krieg geht weiter, doch die Zeit steht still

Die Stunden schaffen Tage, die Tage werden Jahre

Jede Schlacht, war ein Kampf zuviel

 

Was einst war Freund, ist nun Vergangenheit

Verfall leitet den Frieden ein

Zerstörte Seelen werden beten

Nicht menschlicher als ein Tier zu sein

 

Die Sonne leckt an kaltem Blut

Die Bestie leckt die Wunden

Die Tränen kühlen die letzte Glut

Die Seelen sind geschunden