Das Vergessen

 

Erinnerung bleib unerkannt

Mit dem Tagebuch verbrannt

Doch stets der Begleiter mir im Herzen

Nicht vertrieben aller Schmerzen

Vergangenheit und Gegenwart

bedauern mein Bestehen

und Wege die durch Träume führen

kann ich auch im Schlaf nicht gehen

 

Ref.:

Oh Geist, mit welchem Körper musst Du leben?

Oh Zeit, warum wurde ich heute geboren?

Blut entperlt meinem Leib, tränkt meinen Weg

Entflieht der Welt die in mir steht

Und im Nebel weint der alte Geist

Der den Weg mir zeigt und Leben heißt

 

Hier ernte ich Stolz vom Acker des Wahnsinns

Entdecke eine neue Existenz

Unter verlorenen Worten, alter Sagen

Nicht verlangend das Du mich kennst

Auf der Treibjagd ins Vergessen

Finde ich die neue Welt

Und sehe auch an ihr vorbei

Auf fremden Boden, vogelfrei

 

Ref.:

Oh Geist, mit welchem Körper musst Du leben?

Oh Zeit, warum wurde ich heute geboren?

Blut entperlt meinem Leib, tränkt meinen Weg

Entflieht der Welt die in mir steht

Und im Nebel weint der alte Geist

Der den Weg mir zeigt und Leben heißt

 

Und wie ich meine Augen schloss fing ich an zu träumen

Sah Bilder aus verlorenen Tagen

Des Daseins stille Vergangenheit

Wo einst mein Herz begann zu schlagen

 

Und ruhig verlasse ich diesen Ort

Verfolgt und bewacht von diesem alten Geist

Der den Weg mir zeigt und Leben heißt